Kind & Kegel

5 Dinge, die ich als Mama gerne besser machen würde!

Ihr Lieben,

durch meine liebe Nadine von Mama und die Matschhose bin ich auf die Blogparade von leben&erziehen aufmerksam geworden und natürlich gibt es auch Dinge, die ich gerne besser machen wollen würde. Wir sind alle nicht perfekt und jeder hat sich sicher schon einmal die Frage gestellt: „Was könnte ich besser machen?“ Als Mutter gerät man auch einmal an seine Grenzen, man wächst über sich hinaus und dennoch hat man manchmal das Gefühl gescheitert zu sein.

Mir geht es zu zumindest so.

Es gibt die Situationen, in denen ich mich frage, ob ich alles richtig mache und es gibt die Situationen, in denen ich mir keinen Rat mehr weiß. In denen ich überfragt bin und nicht weiß, wie ich am Besten reagieren soll. Wenn die Große mal wieder mitten in einem vorpubertären Wutanfall steckt oder die Kleine aus lauter Wut um sich schlägt. Das sind die Momente in denen ich mich frage, was ich nur falsch mache bzw. was ich besser machen könnte.

10-20-19

Was sind denn nun die 5 Dinge, die ich gerne besser machen würde?

  1. Öfter mit den Kindern in der Natur unterwegs sein!

Wir leben in der Stadt und lebten auch bisher immer in Städten. Ich mag das Stadtleben, den Trubel, die vielen kulturellen Möglichkeiten, aber ich merke auch immer wieder, wie ich es genieße draußen auf dem Land zu sein und die Natur zu genießen. Waldspaziergänge, Wanderungen, etc.  machen wir leider viel zu selten. Klar gehen wir mal in den Park oder fahren an den See, aber so richtig draußen in der Natur unterwegs, sind wir leider sehr selten. Irgendwas habe ich / haben wir da wohl falsch gemacht… Es reisst die Kinder auch nicht wirklich vom Hocker, wenn wir sagen, dass wir wandern gehen wollen. Die Große hat einfach viel zu sehr Angst vor Hunden und anderen freilaufenden Tieren und die Kleine ist einfach lauffaul. Es sind Stadtkinder, so wie ich eine Stadtmama bin. Leben auf dem Dorf? Für mich nicht vorstellbar!! Mal einen Tag raus in die Natur? Schon eher!!! Oft sind die Wochenenden schon durchgeplant. Freunde besuchen, Kindergeburtstage, Ballettauftritte etc. Es gibt selten Wochenenden an denen wir völlig frei überlegen können, was wir denn nun machen könnten…. Aber ich werde mir vornehmen auch mal wieder einen Waldspaziergang vorzuschlagen, wenn die Familienkonferenz tagt…

  1. Mehr offline statt online

Seit über einem halben Jahr blogge ich. Mein Leben hat sich dadurch sehr verändert. Ich kriege die Möglichkeit an Events teilzunehmen, von denen ich nie geträumt hätte… Ich lerne unglaublich viele nette Menschen kennen, real und virtuell, und möchte es einfach nicht mehr missen. Ein „Nachteil“ hat es dennoch! Ich bin und muss ziemlich viel online unterwegs sein. Das macht mir Spaß, keine Frage, aber ich muss mich einfach besser strukturieren. Öfter gab es schon Momente, in denen ich mich ertappt habe, dass ich zu den Kindern sagte: „Ich muss mal noch schnell was schauen.“, „Warte mal kurz ich schreib noch schnell Mail.“ usw. Gut ist ja, dass ich es wenigstens merke und ich werde auch versuchen die Zeit mit den Kindern bewusster zu erleben und zu genießen und dabei das Handy einfach auszumachen.

  1. Delegieren können

Ich bin ein Organisationstyp. Ich liebe es Dinge zu organisieren, doch leider verlässt sich hier auch jeder darauf, dass Mama schon den Plan hat. Ob Kochen, Wäsche, Haushalt generell, Einkauf… Im Grunde liegt alles in meiner Hand und ich kann es auch schwer aus der Hand geben. Klar spanne ich mein Mann ab und zu mit ein, aber auch hier gibt es Dinge, die ich ihn zumindest nicht allein machen lasse. Der Einkauf ist zum Beispiel so ein Punkt. Würde ich ihn alleine einkaufen schicken, dann ist an dem Tag mit Sicherheit die Hälfte der Dinge, die wir brauchen, ausverkauft. „Das gab es nicht!!!“ oder „Hab ich nicht gefunden!“ sind so typische Antworten meines Mannes in einem solchen Fall. Und da mich das einfach nur nervt, mache ich es dann doch lieber wieder allein. Kochen? Macht die Mama schon? Wäsche waschen? Mama macht das schon. Das Schlimme ist, dass die Mäuse, und der Lieblingsmann teilweise auch, sich nur zu gern darauf verlassen, dass Mama schon alles erledigt. Im Haushalt helfen, dass machen unsere Kinder nicht wirklich. Ich kann einfach schlecht delegieren und mache die Dinge lieber selbst, damit sie schlussendlich so erledigt sind, wie ich es mir vorstelle. Doch ich werde mir vornehmen die Kinder zukünftig mehr einzubinden, um dadurch dann auch mehr gemeinsame Zeit mit den Mädels zu haben.

  1. Geduldiger sein

Mein Mann ist die Geduld in Person. Mir davon eine Scheibe abzuschneiden zu können, dass wünsch ich mir schon ab und an. Stresssituationen sorgen dann doch öfter dafür, dass ich nicht die Ruhe in Person bin und einfach Hektik ausstrahle. Geduld ist eine Tugend, wie man so schön, und vielleicht kommt ja irgendwann mal der Zeitpunkt, ab dem es auch mir leichter fällt bei Hausaufgaben, Wutanfällen und sonstigen alltäglichen Kram geduldiger und gelassener zu sein.

  1. Mut zur Lücke oder mein Hang zum Perfektionismus

Ich habe gerne alles im Griff und daher kommt sicher auch mein Hang zum Perfektionismus nicht von ungefähr. Kürzlich erst habe ich das Buch von Silia Wiebe „Mut zur Lücke, liebe Eltern!“ gelesen und einige Fallstricke erkannt, die ich umgehen könnte, aber naja, der Kuchen soll eben selbst gebacken sein zum Kindergeburtstag und die Deko etc. soll zum Motto passen. Da bin ich eben so und da kann ich einfach nicht aus meiner Haut. Ich möchte keinen schlechten Eindruck hinterlassen… Ich möchte, dass alles passt und meinen Vorstellungen entspricht und kann da einfach schwer Abstriche machen. Wobei es mir manchmal ganz gut tun würde, denn wäre es mir egal, dann könte ich manche Dinge einfach gelassener angehen. Aber so ist das eben mit den eigenen Macken bzw. Marotten, es ist schwer sie wieder los zu werden.

Wie ist es bei euch? Was fällt euch ein zum Thema: #ichwürdegerne? Was würdet ihr gerne besser machen? Ich freu mich auch den Austausch mit euch!

Oder wollt ihr sogar selbst einen Beitrag dazu schreiben? Dann schaut doch mal hier:

leben&erziehen

Bis Bald

Eure

Sylvi

 

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10 Kommentare zu „5 Dinge, die ich als Mama gerne besser machen würde!

  1. Im Nachhinein weiß man es oft besser und man nimmt sich viel vor und Ei iges schafft man dann nicht. Wichtig, sein Kind Liebe zu geben und zeigen wie man sie annimmt und weiter gibt. Ordnung, Selbständigkeit und schöne Momente schaffen. Niemand ist perfekt und Fehler macht jeder
    Toller Beitrag
    Liebe Grüße

    Gefällt 2 Personen

  2. LIebe Sylvi, ein so schöner und ehrlicher Beitrag. Ich habe ihn gern gelesen. Als Stadtpflanze kommt mir Punkt 1 sehr bekannt vor. Ich sehne mich auch nach mehr Unternehmungen in der Natur, aber ein Umzug aufs Land, das wäre ein gewaltiger Schritt für mich. Bis bald und liebe Grüße

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    1. Liebe Katja,

      das freut mich total, dass dir der Beitrag gefällt! Naturmomente sind toll, aber ich glaube ich bin einfach echt ein Stadtmensch oder, wie du so schön sagst, eine Stadtpflanze… Und vermutlich bereits meine Mädels auch!

      Bis hoffentlich ganz bald beim Kaffee (ich erinnere nur nochmal – hihi)

      Ganz liebe Grüße

      Sylvi

      Gefällt mir

  3. Ohhh, wo anfangen, wo aufhören… 😉 Mir geht es ganz ähnlich, das Thema Natur brennt mir unter den Nägeln und generell fühle ich mich manchmal einfach so vom Alltag gehetzt. Ich habe oft das Gefühl, dass ich vor allem mir gegenüber nicht gerecht werde, wenn ich andererseits ständig damit beschäftigt bin, es anderen (Kind, Mann, Kollegen, Nachbarn, Eltern…) recht machen zu wollen. Und dabei predige ich anderen Menschen immer, dass gut (genug) auch mal gut (genug) sein darf. Ist ja leicht, das aus der Ferne zu sagen, aber wehe, die eigenen Emotionen hängen mit dran… Aber im Großen und Ganzen glaube ich, dass es nicht soooo viele Dinge gibt, die ich wirklich besser machen sollte/müsste/könnte. Ich bin, wie ich bin, und ich würde mich oft ja nur verstellen. Einen Punkt, nein zwei, habe ich aber doch: Viel mehr Geduld/Gelassenheit, wenn – egal was – mal was nicht so läuft und mehr frische Sachen kochen (vor allem daran auch Spaß haben). Puhhh, schnell weg, sonst holt mich mein schlechtes Gewissen wieder ein… 😉
    Danke dir wieder für diesen guten Beitrag und deine offenen Worte, viele liebe Grüße ♥ Anni

    Gefällt 1 Person

      1. Ohhhh, das Kochen… Das ist so eine Sache… Ich glaube, ich habe „mein Pulver“ schon in sehr jungen Jahren verschossen. Ich habe lange alleine mit meinem Vater gelebt und habe über viele Jahre immer viel gekocht. Wahrscheinlich gibt es so etwas wie ein „Kochen-Depot“ und wenn dieses leer ist, ist es leer. 😉 Nein, ernsthaft, ich weiß es nicht wirklich. Ich finde es oft mühsam bis alle Zutaten beisammen sind und so, oder ich koche etwas und die Familie „mault“, dass sie dies nicht mag und jenes auch nicht… Pffff. Aber – und das freut mich – die Lust am Kochen kommt gaaaanz langsam wieder, auch dadurch, dass ich oft so schöne Rezeptideen und Anregungen aus Blogs bekomme. Dennoch, zu meinen Lieblingsbeschäftigungen wird es bestimmt nie gehören. So, jetzt ist’s raus. Outing completed… 😉
        Herzensgrüße ♥ Anni

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