Kind & Kegel

Unsere Abendrituale oder Musik im Kinderzimmer

Ihr Lieben,

Markus von Mr. Pianoman’s Kinderliedergarten hat zur Blogparade aufgerufen und ich mache gerne mit.

Die Zeit der Schlaflieder ist bei uns tatsächlich einfach schon vorbei. Auch wenn ich gerne noch singen würde, ist das hier von den Mädels  (4 und 10 Jahre) nicht mehr so erwünscht – zumindest nicht direkt vor dem Schlafen. Früher sah das natürlich noch anders aus.

Als sie noch kleine Kuschelmäuse waren, haben wir ihnen den Schlafanzug und Schlafsack angezogen und sie durchs Zimmer getragen. Statt LaleLu oder ähnlichem, sangen wir immer „Ich geh mit meiner Laterne…“, dabei erfanden wir auch immer wieder eigene Strophen wie etwa:

„Nun Schluss für heut, schlaft wohl ihr Leut.“

In welcher Reihenfolge die Strophen gesungen wurden, haben wir immer variiert, aber es war immer das gleiche Lied – Abend für Abend.

Anschließend haben wir die Mäuse in ihr Bettchen gelegt oder zwischen uns und noch ein bisschen gekuschelt.

Bei beiden Mädels kam irgendwann der Tag, an dem abends nicht mehr gesungen werden sollte. Lieber wollten sie, dass wir Ihnen eine Geschichte vorlesen oder ihnen ein Hörspiel anmachen. Hörspiele sind bis heute immer noch hoch im Kurs. Aktuell hört MiniMotte (4 Jahre) am liebsten Caillou oder Bibi&Tina.

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Die Große (10 Jahre) vor allem „Die fünf Freunde“ oder „Die 3 ???“. Gerade die Kleine ruft dann immer noch einmal und möchte noch kuscheln oder braucht noch was zu trinken, oder, oder, oder… Ihrer Fantasie sind da keine Grenzen gesetzt. Manchmal haben ihre Kuscheltiere ihr auch einfach den Platz weggenommen und sie kann deshalb nicht schlafen… Auch was ihren Schlafplatz angeht, ist sie sehr kreativ. Manchmal möchte sie, dass wir ihr noch eine Höhle bauen oder letzte Nacht wollte sie im Wohnzimmer auf dem Sofa schlafen. Wir sind da recht offen, denn meist zieht sie doch irgendwann um in ihr Bett. Und irgendwie ist es doch für die Kinder auch ein kleines Abenteuer, wenn man immer mal wieder wo anderes schlafen darf. Die Nacht auf dem Sofa hat sie übrigens durchgezogen…

Nach dem Zähne putzen wird also der Schlafanzug angezogen, dann wird meist noch ein Spiel gespielt oder gelesen.

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Nach einer kleinen Kuscheleinheit muss das Hörspiel angemacht werden. Zwischen drin ruft die Kleine mehrfach, ob sie dies auch zweimal hören dürfte.. Die Große liest entweder in einem Buch oder macht sich auch ein Hörspiel an. Meist schläft sie aber bevor es zu Ende ist und auch vor der kleinen Schwester. Schule und das frühe Aufstehen schlaucht eben doch.

Auch wenn wir nun am Abend nicht mehr singen, heißt das nicht, dass wir generell nicht singen. Nicht täglich, aber doch recht oft, schleppt MiniMotte das Liederbuch an, was schon recht zerfetzt ist und möchte das wir gemeinsam singen.

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Leider spielen wir Eltern kein Instrument, aber die Große lernt Cello und kann mittlerweile schon das ein oder andere Kinderlied spielen. MiniMotte geht zudem einmal in der Woche zu einem Kinderchor. Das bringt ihr richtig Spaß  und sie freut sich jede Woche wieder auf diesen Termin.

Wie ist das bei euch mit dem Singen und den Abendritualen?

Erzählt mir doch in den Kommentaren ein bisschen davon.

Eure

Sylvi

 

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Ein Kommentar zu „Unsere Abendrituale oder Musik im Kinderzimmer

  1. Unsere Abend-Rituale sind uns sehr wichtig. Meistens spielen wir ein ruhiges Spiel oder wir lesen eine Geschichte. Momentan ist es „Der kleine Drache Kokosnuss“. Der von meiner Tochter und mir abwechselnd laut vorgelesen wird.

    Liebe Grüße aus Berlin
    Karo

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